So., 20. Jän.: Sebastiansfest – Patrozinium

Drucke diesen Beitrag

Bei unserem Patrozinium feiern wir gemeinsam als Pfarrgemeinde den hl. Sebastian. Herzlich laden wir alle ein, mitzufeiern und unsere Gemeinschaft zu stärken.

Wir haben eine Sebastianreliquie erhalten und erteilen vor und nach den Gottesdiensten am Sebastianfest den Einzelsegen mit dieser Reliquie: Samstag, 19. Jänner um 18.30 Uhr und
Sonntag, 20. Jänner um 8.30, 10.15 und 19.30 Uhr hl. Messen.

So., 20. Jän: 10.15 Uhr Festmesse (Familienenmesse)
Es singt der Kirchenchor.

Die Festpredigt hält P. Dr. Friedrich Pechina FSO (Rom).
Von 1997—2001 war er Kaplan in Gisingen.

Im Anschluss an die 10.15 Uhr Messe laden wir zum Schnitzelessen ins Pfarrheim ein.

—————-

Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit forderten Pestepidemien in ganz Europa unzählige Opfer. Dazu nur drei Beispiele: Die Stadt St. Gallen wurden zwischen 1500-1640 14 Mal von einer Pestepidemie getroffen, im November 1594 starben in Chur 550 Menschen an Pest und im November 1630 in Venedig ca. 16.000 Menschen. 1629 wütete die Pest in unserem Gebiet. Deshalb baute man ein Jahr später in Gisingen eine Sebastiankapelle.

Beim ersten Versuch, den römischen Staatsbeamten Sebastian zu töten, trafen ihn die spitzen Pfeile der Soldaten. Wie ein Pfeil urplötzlich auftaucht, so wurden unzählige Menschen ganz unerwartet von der Pest getroffen. In ihrer Not wandten sich die Menschen an den heiligen Sebastian und erbaten Hilfe von Gott durch seine Fürsprache.

Die Medizin hat große Fortschritte gemacht und kann in vielen Fällen helfen. Krankheiten wurden besiegt, neue Krankheiten kommen. Oft können Ärzte helfen – Gott sei Dank!, aber nicht immer. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen in kurzer Zeit hinweggerafft werden z. B durch den Krebs. In anderen Fällen wenden sich aussichtslose Situationen zum Guten. Wie und wann das Gebet hilft, bleibt ein Geheimnis. Eines ist gewiss: Unzählige Menschen durften bereits erfahren: Beten hilft! Die Heiligen des Himmels helfen uns. Rufen wir den heiligen Sebastian an, er schaut auf uns als unser Patron.