Erdbestattung - Einäscherung - Umgang mit der Asche
Hinweise für Begräbnisse in der Pfarre Gisingen
Der Tod eines Familienmitgliedes oder eines Bekannten ist nicht nur mit Trauer, sondern auch mit verschiedenen Aufgaben verbunden. Die nachfolgenden Informationen sollen Ihnen dabei eine Hilfe und Unterstützung bieten.
Was ist als erstes zu tun?
Kontaktieren Sie ein Bestattungsunternahmen
Normalerweise nimmt das Bestattungsunternehmen Kontakt mit unserer Pfarre auf, um einen Termin für die Beisetzung festzulegen.
Kontakt zur Pfarre Gisingen
Sie können aber auch zuerst die Pfarre kontaktieren: 05522 71305 bzw. 0676 832408211.
Gemeinsam mit den Angehörigen wird ein Beerdigungstermin vereinbart und über die Gestaltung der Beisetzung gesprochen.
Friedhofsverwaltung
Um eine Grabstätte festzulegen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrsekretariat, Tel. 05522 / 71305 – 0676-832408211
Auf unserem Friedhof sind Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen möglich. Es gibt auch ein Gemeinschaftsgrab für Urnen.
Kontakt zum Bestatter
Die Bestatter sind nicht nur bei der eigentlichen Beerdigung oder Kremation behilflich, sie bieten auch verschiedenste Dienste an (z.B. Ausstellung Sterbeurkunde, Todesanzeigen in Zeitungen, Partenzettel, Beschaffung von Urkunden, usw.).
Begräbnisordnung in der Pfarre Gisingen
Der Gisinger Friedhof ist ein Friedhof der katholischen Pfarrgemeinde Gisingen und wird von ihr verwaltet. Hier kann grundsätzlich jeder Verstorbene begraben werden. Für Muslime gibt es einen islamischen Friedhof in Altach.
Als Normalform der Beisetzung /Bestattung von verstorbenen Personen gilt folgende Regelung.
Zeiten für Begräbnisse, Trauerfeiern und Beisetzungen
14.30 Uhr – das ist die übliche Beerdigungszeit von Montag bis Freitag. Trauerfeiern am Vormittag oder zu anderen Zeiten am Nachmittag sind ausnahmsweise möglich, am Samstag nur am Vormittag. Trauerfeiern am Sonntag sind nicht möglich. Die Trauerfeier hat zwei Teile:
- Wortgottesfeier oder Messfeier in der Kirche. Sarg oder Urne steht vor dem Altar
- Anschließend: Beisetzung auf dem Friedhof
Am Vorabend kann eine Totenwache (30 bis 45 Minuten) gehalten werden. Sie ist eine Zeit der Besinnung, des Gedenkens an den Toten und des Gebetes. Da die berufiche Tätigkeit der Menschen die Teilnahme an der Beisetzung manchmal nicht möglich macht, ist die Totenwache ein gute Gelegenheit, sich zu verabschieden.
Verstorbene, die der katholischen Kirche angehörten:
Der Pfarrer oder der Kaplan feiert zuerst den Trauerwortgottesdienst oder die Messe in der Kirche. Sarg oder Urne stehen vor dem Altar. Anschließend Beisetzung auf dem Friedhof.
Verstorbene, die der evangelischen, orthodoxen oder einer anderen Kirche angehörten:
Ein/e Vertreter/Vertreterin der jeweiligen Kirche bzw. christlichen Gemeinschaft hält eine Trauerfeier in der Kirche. Sarg oder Urne steht vor dem Altar. Anschließend Beisetzung auf dem Friedhof.
Verstorbene, die aus der Kirche ausgetreten sind oder ohne jedes religiöse Bekenntnis waren.
Hier gibt es verschiedene Optionen:
- Der Pfarrer oder Kaplan hält in der Kirche eine Trauerfeier. Urne oder Sarg verbleibt in der Totenkapelle aus Respekt vor der Entscheidung, dass jemand der Kirche nicht oder nicht mehr angehörte. Anschließend Beisetzung auf dem Friedhof.
- Eine Trauerrednerin oder ein Trauerredner hält zusammen mit dem Pfarrer oder Kaplan eine Trauerfeier in der Kirche. Urne oder Sarg verbleibt in der Totenkapelle. Anschließend Beisetzung auf dem Friedhof. Eine Trauerfeier in der Kirche durch eine(n) Trauerredner/-in ohne Mitwirkung durch Pfarrer oder Kaplan ist nicht möglich. Trauerfeiern in der Kirche sollen irgendeinen Bezug zur christlichen Botschaft haben.
- Die Beisetzung, geleitet durch eine(n) Trauerredner/-in, findet zur Gänze auf dem Friedhof statt: Entweder ein erster Teil in der Totenkapelle (sie ist nicht sehr groß) und dann beim Grab oder die ganze Trauerfeier direkt am Grab.
- Die Trauerfeier, geleitet durch eine(n) Trauerredner/-in, findet in einem ersten Teil im Sebastiansaal statt (Platz für etwa gut hundert Personen). Die Urne kann gerne in den Saal gebracht werden. Der zweite Teil findet auf dem Friedhof statt. Es muss ein Tag festgelegt werden, an dem der Sebastiansaal nicht belegt ist. Saalmiete ist zu leisten.
- Weitere Optionen (z.B.: nur Trauerfeiern auf dem Friedhof mit einem Priester) sind mit dem Pfarrbüro zu klären.
Bei allen Trauerfeiern in der Kirche muss darauf geachtet werden, dass Musik etc. der Würde des Gotteshauses entsprechen. Soweit es die Pfarre betrifft, werden wir weiterhin um würdige Verabschiedungsfeiern bemüht sein.


